Coffee World Domination Tour 2011 #7

On our next double feature, Olli and Easy will explain why coffee will save the world. Additionally, you’ll find out why you can experience Kenyan sunrises in India.

Listen here to easy going and olligarchic omniscience!

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Coffee World Domination Tour 2011 #6

On this very special double feature, we’ll accompany Phil and Kili from the Guckkasten-Crew on their trip into French sunrises. No fish were harmed during the interview.

Click here to find out why cows are not the best company when trying to enjoy your coffee!

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Kili and Phil on Suka Off – Red Dragon

The critical acclaimed series continues. New feature: A time limit of 5 minutes. Talk fast or get overgucked! What? Let’s go!

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Next door, people are crying!

So, just when another technical fuck-up hit Skype-Duet and you thought, it couldn’t get any worse … THIS happened.

Yeah. In case you didn’t know, those friendly neighbours have been terrorizing the festival café all day. But now, they’re getting serious and a real threat to our working capabilities. Rather have a muted Skype-connection than this acoustic murder attempt.

The Sound of Madness!

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Next Door, people are dying!

Please pay attention:
The Guckkasten is not part of Harder&Schultz!
We enjoy each other’s friendly neighbourly company and even borrow each others eggs and salt, if the need arises.
But we cannot let you die in our room!
I hope this new sign I just built will make that clear.

Comment from Joy (Harder&Schultz):
„Von wegen! Zu uns kommen sie nur wegen Internet!“
Comment on the comment from Lukas:
„Da hört ihr es, Menschen des Internets!
Geht mehr zu Harder&Schultz wegen der Toten!“

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Switch that Co-Production!

Was ist überhaupt eine Koproduktion?

Die Situation in diesem Jahr ist eine sehr besondere, und meine Perspektive eindeutig speziell. Ich habe im vergangenen Arena-Jahr 2010 die Koproduktion mit der israelischen Gruppe Tadam Company geleitet. Wir sind durch viele Höhen und Tiefen gegangen, aber am Ende kam eine Produktion heraus, die künstlerisch anspruchsvoll war und den Jury-Preis nur knapp verpasst hat. Auf der anderen Seite war „Abissalle Glick“ eindeutig das Projekt von Noa Zamir, unerer israelischen Regisseurin. Das war von Anfang an klar, das war das Konzept, und es war eine ergebnisorientierte Entscheidung: Wir wollten dieses Stück, wir wollten magische Momente, wir wollten sie Noa auf die Bühne bringen lassen. Dennoch gab es Momente, in denen sich unsere Erlanger Performer mehr Koproduktion in der Koproduktion gewünscht hätten. Es ist wohl immer nur eines von Beidem moeglich: Eine Stück zu entwickeln, dass didaktische Ansprüche erfuellt und für alle Beteiligten ein vollkommen gemeinsames Entstehen darstellt. Oder fast den Jury-Preis abzuräumen und ein Highlight des Festivals zu stemmen. Jede Kopro, an die ich mich erinnern kann, schlägt klar in eine dieser Richtungen aus. Nachdem die Rolle der Erlanger Studenten 2009 in God’s Entertainments Pool-Party auch eher ‚zuarbeitend‘ war, hielt ich den Gedanken vor einem Jahr recht interessant, mit Anna Mendelssohn wieder einmal ein Stück zu finden, dass auf Augenhöhe mit den hiesigen Beteiligten entsteht, bei dem alle gemeinsam auf einer Stufe stehen und irgendetwas zusammen hinbekommen.

Nun war das Jahr fuer die diesjährige Kopro durchaus turbulent. Anna Mendelssohn hat keine Zeit gefunden, etwas ganz Neues für Erlangen zu entwickeln, Probenphasen im Ausland fielen ganz weg. Dafür bekommt Arena am Sonntag ein Stück, das auf den Wiener Festwochen vorne dabei ist, was ein definitives Highlight des Festivals werden dürfte. Ich war von Anna im vergangenen Jahr derart begeistert, dass mich der Kopro-Award unheimlich gefreut hatte. Art for a lonely Heart wird ein Feuerwerk. Aber nach allen bisherigen Maßstaeben keine Koproduktion. Ich schaue mir Martins Doku über unsere Israel-Zeit an, sehe uns am Strand von Tel Aviv, und muss kurz ein schlechtes Gewissen unterdrücken, als danach mit „Kopro“ wieder Anna Mendelssohn gemeint ist. Andererseits steht nigendwo in Stein gemeisselt wer eigentlich mit wem koproduziert. Man deutete das Konzept etwas um, statt Erlanger Studenten und internationalen Performern haben wir nun eine Koproduktion von Arena mit den Wiener Festtagen, und wo steht, dass das nicht geht? Um dennoch ein wenig an frühere Formen anzuknüpfen hat Anna zusammen mit Arena ein Spin-Off poduziert, eben unsere Sound-Installation „me, debating myself“. Thematisch hängt diese mit Art for a lonely Heart zusammen, angeblich, umkreist sie wie einen Satelliten.

All das klingt nach einem gewaltigen Kompromiss. Niemand haette das Konzept je so geplant. Nach allen Überlegungen und schlauen Theorien meinerseits hätte ich vor einem Jahr eher dazu geraten, das Konzept ganz zu ändern, wenn eine Kopodukion offensichtlich so nicht zustande kommen kann. Gleichzeitig habe ich natürlich mitbekommen, wie Vera und Steffi hier durch Blut und Glut geschritten sind um all das zu verwirklichen, um Art for a lonely Heart gegen alle terminlichen und logistischen Widerstaende hierher zu bringen, um diese Installation zu verwirklichen. Sympathien vorhanden. Aber genügt das? Irgendjemand im Team meinte mal auf dem Klausurwochenende, das wird bestimmt total super. Aber man solle es halt nicht Kopro nennen.

Ich weiss nicht, wie viel oder wenig „Me, debating myself“ mit Anna Mendelssohn zu tun hat. Das ist mir auch relativ egal. Die ganzen Etiketten-, Namens- und Label-Probleme sind eigentlich ziemlich pubertär. Ich kann nur feststellen, dass die Sound-Installation einen ziemlich verschluckt, im ganz und gar guten Sinne. Klar funktionieren die Texte sehr verschieden für mich, manche mochte ich deutlich lieber als andere, und an einer Stelle war ich verdammt dankbar für ein wenig Humor, wenigstens in Leas Text. Aber die Installation besteht eben aus so viel mehr als aus nur Text.

Eine Sound-Installation ist etwas, das eigentlich konzeptuell relativ klar funktioniert. Eigentlich ist das so, aber dann fängt das Switchen an.

Ich höre dem ersten Hörspiel zu. Dicker Soundtrack, Switch. Wie würde dieses Stück auf mich wirken, wenn ich es als letztes gehört hätte? Switch. Was, wenn ich nicht auf den Playern von Vorne begonnen, sondern auf den Außenboxen mittendrin hinein geloopt hätte? Switch. Warum sitzt Doro auf dem Boden, sieht sie nicht den Stuhl, hat sie das Prinzip nicht verstanden? Switch. Ich mag dem Text nicht mehr folgen, ich verwende ihn als Hintergrundgeräusch, um den Anderen im Raum zuzusehen. Switch. Wieviel von dem, was ich hier zu hören glaube, liegt an dem Raum, dieser speziellen Stelle im Zimmer? Wäre der Text nicht völlig anders auf dem Bett dort drüben? Switch.

Jeder hat sein Leitmotiv des Festivals. Während es für Stefan dieser letzte Moment wurde, komme ich immer wieder zum Switchen und Triggern zurück. Momente, die alles in einen neuen Zusammenhang rücken.

Switchen ist gut. Switchen sollte man vor Allem seine begrifflichen Vorgaben. Es kommt mir nun sehr fragwürdig vor, so viele Gedanken darauf zu verwenden. Es mag sein, dass man eine Sound-Installation nie geplant hätte, als Arena-Kopro, wenn man die Wahl hätte. Und genau das ist doch merkwürdig: Dass Schwierigkeiten auftreten muessen, damit wir diesen tollen Raum in der Bayreuther Straße bekommen können. Dass er uns um ein Haar entgangen wäre. Dass wir ihn beinnahe verpasst hätten.

Da stimmt doch etwas nicht.

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Let’s start a Meme***!

***Learn more

Der Insider des Festivals hat eindeutig etwas mit Internetverbindungen zu tun.
Das ist in dieser Form neu. Einerseits bin ich es gewöhnt dass mein Internet läuft wie Sisyphos, der Flugelefant. Andererseits sind technische Widerstände (und deren Bearbeitung) für Arena-Erfahrene natürlich so alt wie Sisyphos, der Flugelefant. Meistens hat das aber mit handwerklichem Geschick zu tun, das man mit eben solchem Lösen kann: Am Montag etwa, als die ganze Grundeinrichtung zu leisten war und mehrere Obi-Fahrten anstanden. Kili und ich im Baumarkt, mit einer Einkaufsliste von Lea und Gabriel, lang wie Sisyphos, der Flugelefant, und wir komplett ohne Ahnung… Der freundliche Obi-Mitarbeiter hat uns erst mal angeschaut wie Sisyphos, der Flugelefant, und zahlreiche Fragen gestellt, auf die wir nicht antworten konnten. Technik natürlich nicht telefonisch erreichbar, wir standen einsam und verlassen herum wie Sisyphos, der Flugelefant, und die zweite Frage des Obi-Manns gleich grinsend: Ihr seid bestimmt von Arena. Right. Letztlich natürlich war eigentlich alles egal, ob Sperrholz oder Span, ob quadratische Grundfläche oder rechteckige. Da es im Baumerkt aber gut gekühlt war, und draußen die Sonne herunterbrannte wie Sisyphos, der Flugelefant, eine schöne Beschäftigung, das Warten. Okay, uns selbsternannte „Künstler“ („Web-Artists“ laut dem Bayerischen Rundfunk! Da schlackerst Du mit den Ohren wie Sisyphos, der Flugelefant!) zum Technik-Einkauf zu schicken, da liegt natürlich schon die Macke. Bei den Internet-Problemen ist das aber anders. Da steckt man einfach nicht drin. Oleg und die ein, zwei anderen leute mit Kompetenz könnten genausogut über schwarze Magie reden, da hat man genausoviel Durchblick, Einblick und Angst vor. Wenn man uns sagt irgendwas zu tun, dann marschieren wir brav in einer Reihe wie Sisyphos, der Flugelefant, aber mit Einfluss ist es vorbei. Das ist gewissermasen eine neue Stufe Arena-Panik. Im Moment aber läuft unser Internet, geht ab wie Sisyphos, der Flugelefant!
Also bloß sinnvoll nutzen.

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A little something to pass the time…

Because we know how much spare time all of you lazy buggers have on your hands (irony), here’s a little something to pass the boring minutes: A card game commonly known as „quartett“! At least in Germany. And since no one outside of Germany seems to know how it’s played, here’s a brief manual:

1. Every player takes a bunch of cards.

2. Some player names a category and states his figure. (e.g. „Performance duration, 60 minutes“)

3. All other players state their figures.

4. The player with the highest figure gets the other cards, and names the next category.

5. This goes on until all but one player run out of cards.

Cards are randomly spread over the festival grounds, two sets are „rare-editions“ in color. Feel free to trade & collect.

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What the Guck?! vol.2

What’s this? Again some other dull cityscape pictures? Take another guck!

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Arena-Leaks & Fun Facts: Suka Off

Arena-Leak Fun Fact: Einige Stunden vor der Aufführung sind Suka Off einfach bei den Aufbauten im Ex verschwunden, um dann ohne Vorwarnung und völlig ungerührt im Aufführungs-Kostüm zurück zu kommen und gemütlich einen Kaffee zu trinken, als gäbe es nichts Normaleres auf der Welt.

Arena-Leak Fun Fact: Der weißhaarige Herr, der während der Donnerstags-Aufführung lautstark etwas von unterlassener Hilfeleistung herein gerufen hat, das war der „Adolf“, der kommt schon seit Jahren zu Arena um sich über Performances aufzuregen und den Diskurs zu beleben. Nach der Vorstellung fragte „Adolf“ ein K.L.-Mitglied emphatisch, was die Verantstalter denn unternommen hätten, wenn er einfach die Bühne betreten und den Performer befreit hätte. Die einzig korrekte Antwort war natürlich die Gegenfrage, warum er es denn nicht getan hätte? Antwort: Weil man ja doch den anderen Leuten den Abend nicht zerstören wolle.

Arena-Leak Fun Fact: Suka Off haben sich schon 2007, in meinem ersten Arena-Jahr, für das Festival beworben, und wurden nur nach sehr langen ausufernden Diskussionen nicht eingeladen. Obwohl sie es eigentlich schon waren. Weil sie sich in der damaligen Performance Fleischerhaken in die Haut rammten und daran in die Luft zogen. Was wir heute gesehen haben war also die semiotische Entschärfung unserer damaligen Häutung. Auch sagen muss man aber, dass der Grund für die wahrgenommenen Probleme 2007 eher die Image-Frage war, nachdem das Stück eigentlich nur auf S/M-Fetisch-Pages verlinkt war. Insofern ist mir ein gesteigertes  Selbstbewusstsein dieses Jahr doch sehr sympathisch.

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