The GUCKKASTEN
is getting it‘s own
Talk Art
With a Jury of ARENA Artists of 6 Groups!
(+ Richard Müller)
Festivalzentrum, 13:00h
The GUCKKASTEN
is getting it‘s own
Talk Art
With a Jury of ARENA Artists of 6 Groups!
(+ Richard Müller)
Festivalzentrum, 13:00h
Eine Gruppe von zwölf Personen im Guckkasten folgt gespannt den Berichten Kilis, der in einer Sms-Liveschaltung aus Skype Duett übermittelt.
18:51h: Kili, wie ist die Stimmung vor Ort?
18:53h:

18:55h: Wir warten alle gespannt auf Deine Berichte in den Kasten!
18:58h:

19:00h:


19:04h:


Okay, an dieser Stelle ist unsere Verbindung abgebrochen. Mitten in unserer Live-Übertragung in den Guckkasten müssen wir diesen Bericht leider aufgrund technischer Probleme beenden. Die Skype Duett Vorstellung lief aber wenigstens einwandfrei.
Eine zweite Vorstellung im Guckkasten wird es nicht geben.
Dem Team kommt daran aber keine Schuld zu,
der Guckkasten ist gut gelaunt und macht sich erst mal ein Bier auf.
Der Besuch bei unseren tollen Nachbarn Harder und Schultz.
Die vier Verschallereros des Guckkastens sprechen dem Experimentiertheater, seiner Crew, seinem Gerd und seinem mondänen Ambiente ein allgemeines, generelles und unbegrenzt haltbares
LOBHUDEL
aus! Hätte Lukas noch seinen Hut, würde er ihn ziehen!
Welches Nichts bist Du?
Facebook-Psychotest: Es ist Arena-Mittwoch oder Freitag, und Du gehst trotzdem nicht früh schlafen. Warum?
1) Du willst Deine Geschichte nicht verpassen
2) Du hängst zusätzlich im Guckkasten ab.
3) Du löst Krisen und heilst Herzen
4) Du schneidest Videos für Zoom
1) Du bist eher so das kontemplative Nichts. Vor Dir ist alles Gleich, und auch das Wort Alles fügt sich Deiner sanften Überwindung. Die Mauern von Jericho sinken vor Deiner Leidenschaft in den Boden, Heideggers Sein-an-sich sickert Dir beim Gehen aus allen Poren. In der uninteressierten Aufmerksamkeit des freien Spiels der Erscheinung gibst Du der Welt ihren Zauber zurück, findest den Dharma-Leib in der Hecke am Ende des Gartens.
Du bist also einiges.
2) Du bist eher so ein diskursives Nichts. Du entziehst Dich einer Beschreibung gar nicht, weil Du selbst die Beschreibung bist. Eigentlich kann man Dich überall finden, man muss Dich nur mit lauter Stimme anrufen. Es geht Dir nicht so sehr darum, welche Bahnen Du in die Welt fräßt, sondern welches Muster sich an Deinen Rändern ergibt. Du fragst nicht danach, was man so tut, sondern wie man das dann hinterher nennt. Deine Nemesis sind die abgefuckt großen Worte für immer den gleichen Unsinn. Du hast Dich vor ein paar Jahrzehnten in der Gegenkultur niedergelassen und eine diskursiv-intime Schimpfmanns-Kameradschaft mit Dosenbier begonnen.
Du bist also einiges.
3) Du bist eher so ein politisches Nichts. Du switchst Dich durch alle Fehler des 20.Jahrhunderts und biegst immer kurz vor dem Aufprall nach noch mal ab. Du bist die Flipperkugel, die eingefroren im Tilt verharrt und die ganze Spielhalle mitten in den Midi-Klängen erstickt. Wo Deine heilsamen Hände nicht aufliegen, da brennen Schreie des Wahnsinns und der Verzweiflung durch die Gassen, es hört nur keiner, denn in Dir erst spielt sich die Urszene des Lauschens ab.
Du bist also einiges.
4) Du bist eher so das performative Nichts. Du vollziehst Dich an der Sollbruchstelle einer enttäuschten Erwartung. Du bist der Zerfall einer klaren Benennung, die Entropie der Eindeutigkeit, die Epiphanie des Mannigfaltigen. Du grenzt an den Zaunpfahl des Komischen, du löst das Erhabene mit dem Schwertstreich des Schulterzuckens, Du
verwandelst Könige und Künstler zu Menschen in Kästen zurück.
Du bist also einiges.
Richard Müller: Hello Erlangen. This is Richard Mueller, I’m here with Lukas from the Guckkasten, who has some really exciting news. The Guckkasten CLAIMS to have access to leaked information, naming the Guckkasten as a hot candidate for the next Arena Coproduction. Lukas: How solid is this information?
Der Lukas: Richard, that’s really really hard to say. Security inside the Arena office is getting incredibly tight, it’s becoming harder every second to get a good Guck. But we are taking this very serious, Kili is even thinking of getting an education.
Richard Müller: Now, the Guckkasten project seems really tied to this year’s motto, „guckt weg“. How would you be able to adapt your highly original performative concept to a completely different motto altogether?
Der Lukas: Yes, yes, I can see how this might prove difficult. However, we talked about this, to some length actually, and we came up with a interesting idea: If the festival would rename itself into „Arena of the gucking Arts“, then the motto could be anything, and we still have a hot co-production on our ways.
Richard Müller: One last question: How can the audience support the Guckkasten?
Der Lukas: That is, I don’t know, a bit…How can I say? The co-production award is given by the Arena team, so there’s little participation asked for. However, the thing is, I thought…If a lot of people could join the next year’s Arena team even before tonight’s party, they could influence that outcome largely. Plus, there would be more helping hands for the cleanup tomorrow. It’s incredibly dirty in our room. So you see, that would be a classical win/win situation.
Don’t let them take your Guck from you.
Richard Müller: We wish you the best. It sure is going to be exciting tonight.
The Guckkasten is doing Art now, too!
Visit our very first Video-Installation „Seifenblasenmoment“,
taken from real life experiences after the Kopro party on thursday.
Opening tonight from 18.30h!



The campaign is running. Don’t let them take your guck from you!
On this lyrical episode you will meet a real connaisseur of coffee culture!
Listen to Fabian’s poetical description to what coffee is all about!